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am 24. April 2020

Schulöffnungen: Endlich Klarheit – Modell ist positiv zu bewerten, einiges wird die Praxis weisen

Franz Kaiser - Jetzt gilt es Erfahrungen mit der neuen Situation zu sammeln, vorbeugender Schutz ist zu gewährleisten

„​Ich begrüße, dass es nun endlich Klarheit gibt und das vorliegende Modell ist grundsätzlich positiv zu bewerten. Es ist ein umsichtiges Hochfahren des Schulbetriebs in einem Stufenplan. Für alle Beteiligten gilt es jetzt Erfahrungen im Umgang den kommenden Herausforderungen zu sammeln, denn wir wissen nicht wie im Herbst Schule funktionieren wird. Vor allem gilt es natürlich den vorbeugenden Schutz in den Schulen zu gewährleisten“, kommentiert der Obmannstellvertreter der Grünen PädagogInnen OÖ, Franz Kaiser den Stufenplan zur Öffnung der Schulen. 

Mit dem Vorschlag die Klassen zu teilen, wird versucht zwischen den Schülerinnen und Schülern den notwendigen Abstand zu erreichen. Schultage und Hausübungstage sollen in einem vierzehntage Rhythmus einen neuen Schulbetrieb ermöglichen. Keine Schularbeiten und Richtlinien wie die die Kolleginnen und Kollegen zu den Jahresnoten für ihre Schülerinnen und Schüler kommen, erleichtern die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer für die kommenden Wochen. Nicht unwesentlich ist, dass es für jene Kolleginnen und Kollegen, die zur Risikogruppe gehören oder mit gefährdeten Personen in einem gemeinsamen Haushalt wohnen eine eindeutige Aussage gibt, das beruhigt und bringt für die betroffene Sicherheit. 

„Spannend wird, wie viele Kinder – weil es für sie zu Hause keine Betreuung gibt – die Hausübungstage in der Schule verbringen werden. Ob die Räumlichkeiten dann trotzdem reichen wird erst die Praxis zeigen“, betont Kaiser und verweist auch auf die nötigen Schutzvorkehrungen: „Nicht zu vergessen die notwendigen Masken und Desinfektionsmittel. Diese hat der Schulerhalter in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen“. 



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