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am 29. Mai

PIN - PädagogInnennews - Ausgabe 01

Gottfried Hirz, Lucia Kreisel, Franz Kaiser - Ganz besonders in Krisenzeiten: Danke an alle LehrerInnen!

Veränderung in Echtzeit

Covid-19 hat den Schulbetrieb in den letzten Wochen ordentlich gefordert und durcheinandergewirbelt. Von einem Tag auf den anderen mussten sich die Kolleginnen und Kollegen umstellen, neue Unterrichtsmethoden bestimmten den Alltag. Trotz zaghafter Informationen der Schulbehörde – vorwiegend Freitag abends – sowie teilweise fehlendem Verhandlungsgeschick mancher Gewerkschaftsfunktionäre, haben die Lehrerinnen und Lehrer professionell und kreativ auf die neue Situation reagiert.

Digitalisierung und Schule

Die Covid-Krise hat auch offenbart, dass viele Schulen auf die digitalen Herausforderungen nicht ausreichend vorbereitet sind. In einer Studie der Universität Wien gaben gar 16% der Schüler an, für das Home Lear- ning keinen eigenen Computer, Laptop oder Tablet zur Verfügung zu haben. Der Bildungsausschuss des Oö Landtages beschäftigt sich nun mit unserem Antrag zum „digitalen Lernen“. Eine Bedarfsanalyse wurde uns zugesagt, an der Forderung, den Schulen auch die Ressourcen für die notwendige Administration zur Verfügung zu stellen, werden wir festhalten. Ein Glasfaseranschluss für jede Schule muss zur Selbstverständlichkeit werden.  

GPV als Vermittler

Auch wenn wir es als Lehrerinnen und Lehrer gewohnt sind, auf unvorhersehbare Ereignisse spontan Lösungen zu finden, waren die letzten Wochen eine kaum zu steigernde Herausforderung. Der GPV ist bestrebt, die Anliegen der Pädagoginnen und Pädagogen zu hören, zu sehen und an konstruktiven Lösungen zu arbeiten. So setzt sich der GPV zum Beispiel für den Abbau von administrativen Tätigkeiten, Doppelbesetzungen ab der 1. VS-Klasse und gleiche Bildungschancen für alle ein.

Danke

SIE haben weiterhin Ihre Schülerinnen und Schüler bestmöglich betreut – dafür gebührt Respekt und Anerkennung! In diesen schwierigen Wochen ist auch vielen Eltern bewusst geworden, wie herausfordernd der Beruf der Lehrerinnen und des Lehrers ist, haben sie doch die „andere Seite“ hautnah erlebt.  Ein großes Dankeschön Ihnen allen, dass Sie in dieser schwierigen Zeit den engen Kontakt zu Ihren Schülerinnen und Schülern gehalten, sich  rasch mit den neuen Methoden arrangiert und damit für den Fortbestand hochwertiger Bildung in Österreich gesorgt haben!
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