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am 17. April 2015

Déjà vu!

Renate Brunnbauer, Franz Kaiser - Die Regierung sucht Geld für die Finanzierung der Steuerreform - woher nehmen?

Regierungsüberlegungen: es fehlt Geld zur Finanzierung der Steuerreform?
​Woher nehmen??

➔ Die Beamten sollen diesen Beitrag leisten!
​➔ Die LehrerInnen sollen mehr arbeiten!
​➔ ... UND: Im Zuge dieser wiederkehrenden Ideen
     ​wird geringschätzend über LehrerInnen geredet!

Jetzt erreichte die Diffamierung des Lehrberufs einen bisher unerreichten Tiefpunkt. Der Häupl-Sager vom vergangenen Dienstag ist ja hinreichend bekannt. Damit bediente er auf beleidigende Weise das Klischee vom gut bezahlten Teilzeitjob während die Wirklichkeit ganz anders aussieht. Für andere Berufe gelten klare Arbeitsplatzbeschreibungen, von LehrerInnen wird vieles gleichzeitig verlangt. Im Rahmen dieser „Rollenexpansion“ sollen Korrekturen sozialer Probleme, Wissensvermittlung, Beziehungsarbeit, individuelle Betreuung, Persönlichkeits- und moralische Entwicklungsförderung und vieles mehr geleistet werden. Auf der anderen Seite liegen laut OECD-Studie die Gehälter der österreichischen LehrerInnen erheblich unter dem Akademikerdurchschnitt.

Eine Erhöhung der Lehrverpflichtung zum Stopfen von budgetären Löchern kommt nicht in Frage! Wir werden nicht kompensieren, wozu der Regierung Wille und Mut fehlt: Vermögenssteuern, Solidarabgabe der Reichen oder Beschränkung der Parteienförderung.

Für uns geht es um Arbeitsplätze und qualitätsgefährdende Überbelastung der KollegInnen, daher sagen wir:

  • NEIN zu Bildungssparpaketen!
  • NEIN zum Wegsparen von Arbeitsplätzen –
    ​durch die Arbeitszeiterhöhung würden mehr als 10 000 Arbeitsplätze vernichtet!
  • NEIN zur öffentlichen Herabwürdigung unserer Arbeit!
  • JA zu mehr Ressourcen für Bildung!
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